Neumarkt kommt an
Die Gruppen hinter den Figuren
Hier gibt es Informationen zu den Neumarkter Gruppen, die die Figuren für unser Projekt schufen
Neumarkt kommt an
Unsere Gruppen stellen sich vor
Hier stellen wir die talentierten Gruppen vor, die mit Leidenschaft und Kreativität unsere lebensgroßen Figuren mit künstlerischer Begleitung von Monika Bradl gestaltet haben. Diese beeindruckenden Werke sind das Ergebnis engagierter Gemeinschaften, darunter die Ministranten der Pfarrei Hofkirche, das Tageszentrum der Diakonie oder das Ostendorfer Gymnasium. Besonders hervorheben möchten wir an dieser Stelle, die Kooperation von Regens Wagner mit der Schulpastoral an der Mittelschule Weinbergerstraße. Diese haben gemeinsam 3 Figuren gestaltet hat. Durch die Begegnung und Zusammenarbeit ist ein neuer Raum entstanden, der auch in Zukunft mit gemeinsamen Projekten ganz im Sinne des „aufeinander Zugehens“ gefüllt werden soll.
Durch Teamarbeit und ganz viel Herzblut von jungen und alten Menschen, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung oder ganz einfach gesagt Menschen, wie du und ich, sind insgesamt 13 herausragende und gleichzeitig einzigartige Figuren entstanden. Diese sind so individuell und besonders, wie die Menschen, die sie gestaltet haben.
Unsere Gruppe besteht aus engagierten jungen Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren, die zeigen möchten, dass Gemeinschaft und Gleichberechtigung in Neumarkt gelebt werden. Mit unserer Feuerwehrfrau wollten wir Mut, Hilfsbereitschaft und die Erfüllung von Kindheitsträumen darstellen. Sie steht für alle, die ihren eigenen Weg gehen – unabhängig von Rollenbildern. Beim Gestalten wurde deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt sind. Denn: Ankommen heißt, gemeinsam etwas zu bewegen.
Die Figur entstand im Rahmen der BVB-Jugendmaßnahme des bfz Neumarkt, einer Einrichtung, die jungen Menschen Orientierung und Perspektiven bietet. Das bfz steht für Bildung, Integration und berufliche Chancen. Neben Pflegeausbildungen und Sprachkursen spielt die berufliche Weiterbildung eine zentrale Rolle. Hier können Teilnehmende neue Fähigkeiten erwerben, Umschulungen absolvieren und sich für unterschiedliche Branchen qualifizieren. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Vorbereitung beruflicher Orientierung, die Jugendlichen hilft, den Einstieg ins Berufsleben zu finden. Ergänzt wird das Angebot durch Reha-Maßnahmen, die Menschen nach Krankheit oder Unfall dabei unterstützen, wieder in den Beruf zurückzukehren.
Die Arbeit des bfz basiert auf klaren Leitsätzen: individuelle Förderung und Begleitung, praxisnahe und innovative Ausbildung, Respekt und Wertschätzung im Miteinander sowie die Entwicklung fachlicher und sozialer Kompetenzen. Mit Verantwortung für die Region und einem hohen Qualitätsanspruch trägt das bfz dazu bei, dass Menschen ihre Chancen nutzen und gemeinsam etwas bewegen können.
Kurz vorgestellt
#20 – bfz Neumarkt
Kurz vorgestellt
#19 – G6 – Haus für Jugend, Bildung und Kultur
Jugendpflege ist Vielfalt!
Das G6 als Haus für Jugend, Bildung und Kultur ist ein Teil der sozialen Infrastruktur unserer Stadt Neumarkt.
Die Maßnahmen und Projekte zielen auf eine eigenverantwortlich handelnde Jugend ab, die positiv zur Entwicklung eines lebendigen Gemeinwesens beiträgt. Eine erfolgreiche Jugendarbeit ist stets auch ein gewinnbringender Standortfaktor für die Kommune.
Das Sachgebiet Soziales mit dem Bürgerhaus, dem Bürgerzentrum in Pölling und den Fachbereichen, Familie, Mehrgenerationen, bürgerschaftliches Engagement, Integration und politische Bildung, bietet für alle Menschen Räume zur Begegnung.
Das Team besteht aus 9 Mitarbeitenden, die mit ihren unterschiedlichen Ideen, Fähigkeiten und Stärken, aber auch Schwächen in vielfältigen sozialen Aufgabenbereichen zusammenarbeiten. Jedes Teammitglied möchte ernst genommen, anerkannt und als wertgeschätztes Mitglied im Team ankommen.
In unseren Häusern und unseren Projekten schaffen wir eine Kultur der Ermöglichung. Wir unterstützen dabei den gesellschaftlichen Dialog, die Solidarität, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen, bürgerschaftliches Engagement und ein respektvolles Miteinander. Alle Menschen sollen im Sinne der Chancengleichheit am Kommunalgeschehen teilhaben können. Dafür bieten wir niederschwellige Angebote in unseren Häusern und darüber hinaus.
Kurz vorgestellt
#18 – Sachgebiet Soziales der Stadt Neumarkt i.d.OPf.
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#17 – Offener Treff für jung an Demenz erkrankte Menschen – Caritas Sozialstation
Unser offener Treff ,,ln Kontakt bleiben“ in der Caritas Sozialstation soll Menschen, die in jungen Jahren an Demenz erkranken und deren Angehörigen eine Anlaufstelle bieten, sich zum Erfahrungsaustausch und zu gemeinsamen Aktivitäten zu treffen.
Die bestehenden Betreuungsangebote entsprechen in aller Regel nicht den Bedürfnissen von jüngeren Menschen mit Demenz, daher gibt es eine eigene Gruppe für jüngere Betroffene. Schließlich gibt es einen größeren Bewegungsbedarf, und jüngere interessieren sich für andere Themen und stehen an einer anderen Stelle in ihrem Leben, als Menschen, die zwanzig bis dreißig Jahre älter sind.
Das Hauptziel der Betreuungsstelle ist es daher, die Versorgung von jungen Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dies erreichen die Gruppe in der Caritas Sozialstation zum Beispiel durch
• Austausch mit anderen Betroffenen,
• Unterstützung beim Wunsch nach Autonomie, Mitbestimmung und Teilhabe,
• Stärkung des Selbstwertgefühls und
• Wiederentdecken von Freuden und Leidenschaft.
Kontakt:
Ansprechpartnerinnen Monika Nutz und Gisela Stagat
Caritas-Sozialstation Neumarkt e.V.
Friedenstraße 23
92318 Neumarkt
09181 47650
sozialstation@caritas-neumarkt.de
Zum zweiten Mal hat sich die KRS in der vertrauten Runde aller Beteiligten von „Neumarkt kommt an“ eingefunden. Nachdem wir letztes Jahr mit unseren drei Figuren – dem Fußballer, dem Punk und dem Straßenmusiker – unseren Einstand gemacht haben, sind wir heuer mit dem „Influencer“ gerne wieder mit dabei. Entworfen wurde dieser im letzten Jahr von einem Schüler der fünften Klasse, der sich auch heuer im Werkunterricht der sechsten Klasse bei der farbigen Ausgestaltung beteiligte.
Die Staatliche Realschule für Knaben Neumarkt ist eine große Schulfamilie, die sich in vielerlei Hinsicht engagiert:
Da gibt es die Forschergruppen als ein Beispiel für den MINT-Bereich oder aber Kooperationen im Bereich Musik oder Theater mit der benachbarten Mädchenrealschule.
Ebenso arbeiten wir mit regionalen Unternehmen und Einrichtungen zusammen, um Einblicke in verschiedene Berufswelten zu bekommen. Dabei stellen wir selbst handwerkliche Bauten im Schulbereich sowie im öffentlichen Raum her.
Auch unsere sportlichen Veranstaltungen bieten Raum für Begegnungen und Fairness. Und ebenso öffnen wir uns digital für neue Wege und Möglichkeiten des Lehrens und Lernens.
Was es auch immer zu entdecken gibt – die Jungs der KRS Neumarkt gehen stets aufgeschlossen an die Sache heran!
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#16 – Staatliche Realschule für Knaben Neumarkt i.d.OPf.
Kurz vorgestellt
#15 – Leistungsfach Kunst Ostendorfer Gymnasium und Willibald-Gluck-Gymnasium
Die Figur entstand im Rahmen des Leistungsfach Kunst beider Gymnasien.
Entwurf:
Leonie Schmidt
Gestaltung:
Böhm Romy, Boldyrieva Kseniia, Dresel Hanna, Eder Sophia, Gieritz Kim, Hagl Pia, Kerschensteiner Miriam, Knobloch Annie, Kußmann Amy, Pachner Amelie, Pfaller Annika, Pfeufer Lea, Schäffer Sofie, Schmidt Leonie, Thuman Nicola
Das Tageszentrum der Diakonie NAH e.V. ist ein Treffpunkt für Menschen, die mit einer psychischen Erkrankung leben. Es ist ein Angebot, um den Tagen Struktur und Inhalt zu geben.
Das Tageszentrum bietet Kontaktmöglichkeiten, Gelegenheit zum Mittagessen, Hobby- und Freizeitangebote und unverbindliche Arbeits- und Beschäftigungsangebote mit unterschiedlichem Anforderungsniveau. Die Aktivitäten finden in Gruppen und mit professioneller Begleitung statt. Jeden Monat wird ein abwechslungsreiches Programm gestaltet.
Unser Ziel ist es, Stabilität zu geben, im täglichen Leben zu unterstützen und eine schöne Zeit zu ermöglichen.
Im Rahmen unserer Malgruppe entstand über mehrere Monate hinweg die Figur Franzi. Unter der Projektleitung von Alexander Liebsch (Dipl. Sozialpädagoge) gestalteten sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Holzfigur in verschiedenen kreativen Prozessphasen.
So malte Frau Claudia Deml in liebevoller Detailarbeit die traurige und depressive Seite von Franzi und Herr Rolf Sohler-Zinner die fröhliche Seite. Hr. Martin Straubmeier und Fr. Maria Pesavento waren für die großflächige Holzimprägnierung und Grundierungsarbeiten zuständig.
Fr. Gerlinde Pfeiffer, Fr. Gabriela Schuster und andere waren an dem theoretischen Hintergrund und für die Accessoires von Franzi beteiligt.
Die Gestaltung der Franzi hat allen große Freude bereitet – besonders, weil sie symbolisch für Menschen mit psychischen Erkrankungen steht und nun auch am Residenzplatz als Teil der Gesellschaft sichtbar ist.
Weitere Informationen vom Tageszentrum ( Treffpunkt für Menschen, die mit einer psychischen Erkrankung leben) und vom Sozialpsychiatrischen Dienst erhalten Sie unter www.diakonie-nah.de und Instagram.
Information und Kontaktaufnahme:
Tageszentrum der Diakonie NAH e.V.
Friedenstraße 33
92318 Neumarkt i.d. OPf.
Tel.: 09181 4640-0
spdi@diakonie-nah.de
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#14 – Tageszentrum der Diakonie NAH e.V.
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#13 – Beirat für Menschen mit Behinderung
Ein Beirat für Menschen mit Behinderung hat eine besonders wichtige Aufgabe: Er ist die Stimme einer Stadt für Barrierefreiheit, für echte Teilhabe und für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Er setzt sich dafür ein, dass Hindernisse – seien sie baulich, sprachlich oder gesellschaftlich – abgebaut werden, damit alle Menschen sich frei bewegen, lernen, arbeiten und leben können. Barrierefreiheit bedeutet hier nicht nur Rampen und Aufzüge, sondern auch Offenheit, Verständnis und Zugang zu allen Bereichen des Lebens.
Der Beirat kämpft dafür, dass Teilhabe nicht nur ein Wort auf dem Papier bleibt, sondern Realität wird: Dass Menschen mit Behinderung in Entscheidungen einbezogen werden, ihre Erfahrungen und Wünsche gehört werden und sie gleichberechtigt mitgestalten können.
So wird der Beirat zu einem Motor für Veränderung – damit unsere Gesellschaft wirklich inklusiv wird, in der jeder Mensch, unabhängig von einer Behinderung, die Chance hat, ein selbstbestimmtes, würdevolles und erfülltes Leben zu führen.
Pflege&Du, das sind die Wohlfahrtsverbände des Landkreises Neumarkt und die bfz Berufsfachschule für Pflege. Das gemeinsame Ziel ist es zu zeigen, dass Pflege nicht nur ein sehr wertvoller, sondern auch ein interessanter und erstrebenswerter Beruf ist. Die Erfahrung zeigt, dass ein Großteil der Pflegekräfte aufgrund eines Praktikums den Beruf gewählt hat.
Der Zusammenschluss und die Internetseite Pflege&DU ermöglichen Interessierten auf ganz einfachem Weg, sich für ein Praktikum bzw. für einen Ausbildungsplatz zu bewerben sowie sich über diesen tollen Beruf zu informieren.
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#12 – „Pflege und DU“
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#11 – Theo-Betz-Grundschule
Die Theo-Betz-Grundschule ist eine bunte Schulfamilie die das Ziel hat, miteinander gut lernen zu können und gemeinsam zu wachsen.
Die Schule besuchen Kinder aus vielen Ländern Europas, daher die bunten Farben im Logo. So treffen viele Kulturen aufeinander und es ergibt sich ein buntes ganzes. Es ist uns wichtig, immer gut miteinander auszukommen, achtsam und respektvoll miteinander umzugehen. Gemeinsam versuchen wir stark zu sein und uns gegenseitig zu unterstützen.
Wir sind Schülerinnen der Berufsintegrationsklassen am Beruflichen Schulzentrum in Neumarkt. Wir alle sind erst vor Monaten in Neumarkt angekommen. Das Thema „Ankommen in Neumarkt“ betrifft uns ganz konkret. In unseren Klassen lernen Schülerinnen und Schüler aus drei Kontinenten. Obwohl wir aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen, finden wir Wege des respektvollen Umgangs miteinander. Das haben wir auch versucht, mit unseren Figuren auszudrücken:
Jeder von uns hat auf seiner Reise nach Deutschland die verschiedensten Erfahrungen erleben müssen, mitunter waren sie traumatisch.
In Neumarkt angekommen, wartete ein anderes, neues Leben auf uns. Am Beruflichen Schulzentrum dürfen wir in speziellen Klassen Deutsch, Mathematik und Lebensgestaltung lernen. Wir erfahren viel über das politische System und die Gesellschaft in Deutschland und besprechen ethische Werte im interkulturellen Vergleich mit unseren Heimatländern. Es ist nicht immer leicht, das alles zu verstehen, aber unsere Lehrkräfte und unsere Sozialpädagogin vom Kooperationspartner BFZ unterstützen uns mit viel Engagement. Innerhalb von zwei Jahren erlernen wir die deutsche Sprache bis zum B1-Niveau. Mit einem erfolgreichen Mittelschulabschluss sind wir für den anschließenden Start in eine Berufsausbildung hoffentlich gut gerüstet.
Das Projekt hat uns viel Spaß bereitet.
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#10 – BIK 11a & 11b Berufliches Schulzentrum Neumarkt
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#9 – Knabenrealschule Neumarkt
Die Staatliche Realschule für Knaben Neumarkt ist eine große Schulfamilie, die sich in vielerlei Hinsicht engagiert:
Seien es Forschergruppen als ein Beispiel für den MINT-Bereich oder aber Kooperationen im Bereich Musik, Theater oder Schulweghelfer mit der benachbarten Mädchenrealschule. Auch mit regionalen Unternehmen für handwerkliche Bauten im Schulbereich sowie im öffentlichen Raum wird häufig kooperiert. Selbstverständlich gibt es auch diverse sportliche Veranstaltungen, die Raum für Begegnung schaffen. Die Jungs der KRS Neumarkt gehen stets aufgeschlossen an die Sache heran!
Ich bin Elena, 23 Jahre alt, und aktuell im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Schreinerin.
Als ehemalige Schülerin der Berufsschule bin ich letztes Jahr von meinem Lehrer Herrn Sammer auf dieses Projekt gestoßen und war sofort begeistert. Ich setze mich schon lange für Feminismus und die Gleichberechtigung aller Geschlechter ein.
Mir ist es wichtig, in einer Welt zu leben, in der jeder und jede unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen Zuschreibungen die gleichen Chancen und Rechte hat.
Deshalb möchte ich hier meine Gedanken und Ideen mit euch teilen und gemeinsam an einer gerechteren Gesellschaft arbeiten.
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#8 – Berufsschule Neumarkt
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#7 – Regens Wagner
Seit 2018 bietet Regens Wagner Lauterhofen ein Wohnangebot speziell für Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma in der Dr.-Schrauth-Straße in Neumarkt an.
Das Haus verfügt über 24 Wohnplätze mit zwölf Einzel- und sechs Doppelappartements. Mit der integrierten Förderstätte wurde ein moderner und zentral gelegener, barrierefreier Wohn- und Lebensraum im Stadtzentrum von Neumarkt geschaffen.
Viele Doppelappartements sind mit einer Wohnküche ausgestattet, die meisten Einzelappartements verfügen über eine kleine Küchenzeile zum Zubereiten von Kleinigkeiten. Auch die übrigen sind mit den entsprechenden Anschlüssen vorbereitet und können problemlos nachgerüstet werden. Alle Bewohner haben im individuellen Wohnbereich barrierefreien Zugang zur eigenen Nasszelle. Zeitgemäß besteht für jeden Bewohnerinnen und Bewohner auch die Möglichkeit zum Anschluss von Telefon, Fernseher und Internet.
Die Schulpastoral an der Mittelschule Weinberger Straße in Neumarkt
Miteinander leben lernen ist das Motto unserer Schule. Schulpastoral als ein Dienst der Kirche an den Menschen im Lebensraum Schule möchte daran mitwirken, dass das Miteinander leben lernen an unserer Schule immer besser gelingt.
Deshalb werden Projekte initiiert und unterstützt,
- die Gemeinschaft stärken,
- die Menschen Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen,
- die Verbindung und Solidarität schaffen.
Mit der Teilnahme von zwei Schülern am Projekt der Stadt Neumarkt „Neumarkt kommt an“ wurde das „Miteinander leben lernen“ ganz konkret erfahrbar!
„Wenn du dir Zeit nimmst und eine Runde mit mir drehst, dann zeig ich dir alle meine Farben.“
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#6 – Schulpastoral Weinberger Schule
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#5 – Ostendorfer Gymnasium
Das Ostendorfer Gymnasium ist eine anerkannte UNESCO-Projekt und Europa-Schule, die sich als solche für Bildung mit den Schwerpunkten Menschrechte und Frieden, global citizenship, Welterbe und interkulturelles Lernen einsetzt.
Eine 9. Klasse hat sich gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin Nicola Thumann im vergangenen Sommer dem Thema „Ankommen“ gewidmet. Die Schülerinnen und Schüler fanden nach reiflicher Überlegung den Soldaten als Krippenfigur passend, da er in der Gesellschaft nicht durchweg vorurteilsfrei gesehen wird. Gleichwohl hat aber auch er einen Platz in der Gesellschaft und Gemeinschaft, wie es auch die unterschiedlichen Schülerinnen und Schüler am Gymnasium haben.
Interkulturelles Lernen voneinander ist wichtig, im Kleinen und im Großen. So können Vorurteile abgebaut werden und ein offenerer Umgang miteinander gefördert werden.
Mein Name ist Rita Großhauser, ich lebe seit 1982 mit meiner Familie sehr gerne in unserem wundervollen Neumarkt. Meinen 3 Kindern und 3 Enkelkindern habe ich von Beginn an Toleranz und Nächstenliebe mit auf den Weg gegeben.
2020 wurde ich für die UPW in den Stadtrat gewählt. Hier wurde mir dann die tolle Aufgabe der Integrationsbeauftragten übertragen.
Durch meine Arbeit im Stadtrat habe ich gelernt noch intensiver durch die Multikulturelle Brille zu blicken. Hier konnte ich erkennen, welchen Wert unser bunter Mix aus verschiedenen Nationen bringen kann. Bei kulturellen und menschlichen Unterschieden erkenne ich das Wesentliche. Mein Durchblick wurde durch das hohe Maß an Vertrauen und den sozialen Zusammenhalt in dieser interkulturellen Stadt geschärft.
Ein friedlicher, respektvoller und aufgeschlossener Umgang mit- und untereinander ist die Basis jeder Lebensform. Ich darf das immer öfter in den verschiedenen Gremien, in denen ich mich einbringe, erleben.
Gesellschaftliche Akzeptanz kann nur erreicht werden durch gemeinsame Gespräche, Treffen, Veranstaltungen.
Ich habe gelernt achtsamer meinem Gegenüber zu sein, zu bedenken welches Leben er bisher geführt hat und wie er sich fühlt und was er denkt.
Dieses gemeinsame und großartige Projekt „Neumarkt kommt an“ wurde von mir ins Leben gerufen. Es zeigt in hohem Maße wie interkulturell Neumarkt ist. Ich bin dankbar darauf ein Teil der Aktion zu sein uns und bin sehr stolz auf uns alle und diese besondere Leistung.
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#4 – Stadt Neumarkt
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#3 – Hofkirche
Die Hofkirche Neumarkt ist eine der beiden großen Pfarreien in Neumarkt. Sie ist Ansprechperson, wenn Tauf- oder Patenscheine benötigt werden, sich Menschen kirchlich trauen lassen wollen, oder aber auch für die Beisetzungen.
Viele Menschen bringen sich im Alltag aktiv ins Pfarrleben ein. So wird zum Beispiel das Pfarrfest organisiert, oder aber viele weitere christliche Veranstaltungen und verschiedene Vorträge, die Gottesdienste feierlich gestaltet und besonders auch die Ausbildung der Ministrantinnen und Ministranten gefördert. In Gruppenstunden werden sie auf den Dienst bei Gottesdiensten vorbereitet, entwickeln ein Gemeinschaftsgefühl verbunden im Glauben. Es entstehen lebendige Freundschaften, die oftmals ein Leben lang bestehen.
Das Tageszentrum der Diakonie NAH e.V. ist ein Treffpunkt für Menschen, die mit einer psychischen Erkrankung leben. Es ist ein Angebot, um den Tagen Struktur und Inhalt zu geben.
Das Tageszentrum bietet Kontaktmöglichkeiten, Gelegenheit zum Mittagessen, Hobby- und Freizeitangebote und unverbindliche Arbeits- und Beschäftigungsangebote mit unterschiedlichem Anforderungsniveau. Die Aktivitäten finden in Gruppen und mit professioneller Begleitung statt. Jeden Monat wird ein abwechslungsreiches Programm gestaltet.
Unser Ziel ist es, Stabilität zu geben, im täglichen Leben zu unterstützen und eine schöne Zeit zu ermöglichen.
Im Rahmen unserer Acrylmalgruppe wurde über einen Zeitraum von mehreren Monaten der Holzmichl erschaffen. Unter der Projektleitung von Alexander Liebsch (Dipl. Sozialpädagoge) gestalteten 8 Besucherinnen und Besucher in verschieden kreativen Prozessphasen die Holzfigur.
So malte Frau Claudia Deml in liebevoller Detailarbeit die traurige und depressive Seite vom Michl und Herr Rolf Sohler-Zinner die lächelnde Seite.
Michl trägt eine Gesundheitskugel in der Hand. Diese wurde in einem weiteren Kunstprojekt gestaltet und bekam bei Kunst auf Bayerns Burgen in Burglengenfeld den 1. Platz. Hr. Erwin Meier, Hr. Gerhard Betz, Fr. Hildegard Danneberg und andere waren für die großflächigen Holzgrundierarbeiten zuständig und Fr. Petra Meisl und Fr. Natalia Plischke bemalten die Steine mit den depressiven Symptomen.
Allen hat die Gestaltung des Holzmichls viel Freude bereitet. Vor allem, dass der Michl symbolisch für Menschen mit psychischer Erkrankung auch am Residenzplatz als Teil der Gesellschaft vertreten ist.
Weitere Informationen vom Tageszentrum ( Treffpunkt für Menschen, die mit einer psychischen Erkrankung leben) und vom Sozialpsychiatrischen Dienst erhalten Sie unter www.diakonie-nah.de und Instagram.
Information und Kontaktaufnahme:
Tageszentrum der Diakonie NAH e.V.
Friedenstraße 33
92318 Neumarkt i.d. OPf.
spdi@diakonie-nah.de
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#2 Tageszentrum Diakonie NAH e.V.
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#1 JURA-Werkstätten Neumarkt
In den JURA-Werkstätten Neumarkt gemeinnützige GmbH steht der Mensch im Mittelpunkt. Als Werkstatt für behinderte Menschen gibt es hier ein vielseitiges Arbeitsangebot, was sich nach den Bedürfnissen von Menschen mit unterschiedlich stark ausgeprägten Beeinträchtigungen orientiert. Wie zum Beispiel im Kreativbereich der JURA-Werkstätten Neumarkt: Ein inspirierender Raum, in dem sich kreative Talente entfalten können.
Das vielfältige Angebot reicht vom bildnerischen Gestalten bis hin zu kunsthandwerklichen Tätigkeiten. Alle Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, eigene Ideen in die Tat umzusetzen und dabei neue Techniken zu erlernen. Der Kreativbereich fördert so nicht nur die persönliche Entfaltung, sondern auch das Selbstbewusstsein der Beschäftigten.
Durch die Zusammenarbeit in kreativen Teams entstehen beeindruckende, ausdrucksstarke Werke und darüber hinaus auch ein großes Gemeinschaftsgefühl mit Freude am künstlerischen Schaffen. Das lässt sich sehen: Die Produkte des Kreativbereiches finden oft ihren Weg in kleinere Märkte oder Ausstellungen, was den Mitarbeitenden zusätzlich die Chance gibt, ihre Arbeiten einem breiteren Publikum zu präsentieren. So wird Kreativität zur Brücke für soziale Teilhabe und Integration.
Neumarkt kommt an
Zitate unserer Mitwirkenden
Ankommen bedeutet für mich, dass ich mich wohlfühlen kann und darf und dass man mich dort so akzeptiert wie ich bin.
Wo ich meine Ängste und Sorgen auch mal vergessen kann.
Kreativität entsteht, wenn wir Ideen miteinander austauschen und in der Gemeinschaft Einmaliges schaffen.
Wir freuen uns sehr, dass die Besucherinnen und Besucher des Tageszentrums für Menschen, die mit einer psychischen Erkrankung leben auch bei dem Projekt angekommen sind.
Bewegt ankommen ist für viele eine große Herausforderung und oft auch ein schönes Erfolgserlebnis.
In vieler Hinsicht ein spannendes Projekt, das Raum für neue Denkansätze ermöglicht.
Beteiligte Gruppen
Vielen Dank für die Teilnahme am Projekt

Regens Wagner

Sozialstation Caritas

Pflege und DU

G6 Jugendbüro

Bürgerzentrum Pölling

bfz

Theo Betz Grundschule

Ostendorfer Gymnasium

Diakonie NAH

Berufsschule NM

Haus der Jugend

Buergerhaus Neumarkt

Jurawerkstätten

Hofkirche

Knabenrealschule NM

Weinberger Schule
